Warum...

...sieht man auf der HP und im Buch Hunde mit Halsband und/oder Geschirr?

Ich empfehle ein Geschirr für alle Hunde, die (noch) nicht sicher leinenführig sind. Ein Geschirr verteilt den Druck gleichmäßiger, die Körpersprache des Hundes wird weniger beeinflusst. Der leinenführige Hund kann hingegen auch am Halsband geführt werden. Dieses lässt sich auch einfacher und schneller abstreifen, wenn der Hund in den Freilauf oder zur Jagd entlassen wird.

...tragen die Hunde im Freilauf meist kein normales Halsband oder Geschirr?

Mit solchen Utensilien kann sich der Hund im Unterholz verhängen. Zur besseren Sichtbarkeit und Identifizierung trägt er eine Warnhalsung mit Telefonnummer des Besitzers.

...sind die Hunde im Wasser oft auch nicht mit Warnhalsungen versehen?
Wenn der Hund sich im Wasser verhängt, kann er ertrinken. Einzig Warnhalsungen, die beim leichtesten Widerstand aufgehen, darf der Hund beim Baden tragen.

...tragen einige Hunde Antennen an den Halsbändern, sind das Funkferntrainer?

Ich nutze weder Stromreizgeräte noch Sprühhalsbänder im Training. Die Antennen gehören zu GPS Ortungshalsbändern wie beispielsweise dem Garmin Astro. Damit kann ich die Hunde sicher überwachen und wieder finden.

...wird so viel mit Markersignalen wie dem Clicker gearbeitet?

Wenn ich einen Hund für sein Verhalten belohnen will, dann hab ich dafür etwa 0,5 Sekunden Zeit, damit er beides auch miteinander in Verbindung bringt. Selbst wenn der Hund sich in diesem Moment direkt neben mir befindet, ist es kaum zu schaffen, ein Leckerchen rechtzeitig hervor und in den Hund zu bringen. Arbeitet der Hund auf Distanz, ist es nahezu unmöglich. Mit Markern kann ich zeitlich hoch präzise das gewünschte Verhalten bestärken. Es sagt dem Hund: “Das was Du gerade gemacht hast, war richtig – Du wirst gleich eine Belohnung bekommen!“ So habe ich die benötigte Zeit: ein wichtiger Vorteil von Markersignalen.

...gibt es keinen festen Hundeplatz bei Canine Companion?

Hunde lernen sehr orts- und situationsbezogen. Das heißt, dass sie Gelerntes nur schlecht verallgemeinern können. Unsere Hunde sollen aber nicht nur auf einem bestimmten Areal sondern überall im Alltag zu einem Team mit uns verschmelzen.

...werden gemeinsame Kurse und Seminare für Jäger und Nichtjäger angeboten?
Viele Familienhunde stammen von Jagdhunderassen ab oder sind einfach so jagdlich motiviert. Sie können sehr gut mit jagdnaher Ersatzbeschäftigung befriedigt und so unter bessere Kontrolle gebracht werden. Auch haben nicht alle Jäger die Möglichkeit, ihren Hund ausschließlich durch Jagdpraxis auszulasten. Zudem fördert das gemeinsame Arbeiten das Verständnis für die Bedürfnisse und Belange der jeweils anderen Gruppe.